Ich bin jetzt „Birdie Buddy“ bei Birdies für Bildung e.V. Was genau das bedeutet, dazu gleich mehr, zunächst mal ein paar Infos über den Verein.

Birdies für Bildung ist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, im Zusammenhang mit Golf sozial benachteiligte Kinder zu fördern, und zwar sowohl auf als auch abseits des Golfplatzes. Ich zitiere hier einfach mal frech aus der Satzung anstatt mir alles mögliche selbst aus den Fingern zu saugen, Beispiele für geförderte Projekte finden sich hier.

Der Satzungszweck ist insbesondere verwirklicht durch

  • die individuelle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen auf ihrem schulischen Werdegang, sei es durch immaterielle oder materielle Mittel oder sei es direkt oder indirekt über andere gemeinnützige Organisationen oder Einrichtungen,
  • die Suche und Bereitstellung von Ausbildungsplätzen und Praktikumsmöglichkeiten für Jugendliche im Bereich Golfsport,
  • die Vorstellung von Sport als Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung,
  • dem Nutzen des Golfsports als Vehikel, um jungen Menschen den Umgang mit Lebenssituationen, Menschen und sich selbst zu lehren,
  • die Vorstellung des Golfsports als Ausgleich und möglichen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit.

Der Satzungszweck wird im Förderbereich Schule insbesondere verwirklicht durch Gewährung von Unterstützung bei Fragen zum Thema Pädagogik und gezielte Talentförderung sowie durch finanzielle Unterstützung für Lehrmittel, allgemeinen Schulbedarf als auch für Nachhilfeunterricht. Der Satzungszweck wird im Förderbereich Golfsport insbesondere verwirklicht durch den Aufbau ausgewählter Förderstützpunkte in verschiedenen Regionen in Deutschland. An den Förderstützpunkten sollen Abmachungen mit den Golftrainern getroffen werden, dass Kinder und Jugendliche von ihnen zum Vorzugspreis unterrichtet und so gefördert werden. Außerdem sollen insbesondere an den Förderstützpunkten Praktika und Jobs für Jugendliche geschaffen und Mitgliedschaften ermöglicht werden.

So weit so gut, aber auch so gewöhnlich, schließlich gibt es mehrere Vereine, die sich um die Förderung sozial benachteiligter Kinder kümmern. Wo sich Birdies für Bildung von diesen abhebt ist die bzw. eine Art, wie der Verein spenden sammelt.

Der Hinweis dazu findet sich schon im Namen, und zwar richten sich die Spenden nach der Anzahl der gespielten Birdies. Die Golfer, die für das Spielen möglichst vieler Birdies zuständig sind heißen „Birdie Jäger“. Es handelt sich dabei sowohl um Pros als auch Amateure, die jedes in einem offiziellen Turnier gespielte Birdie an den Verein melden. Die nicht spielende sondern spendende Gegenseite zu den Birdie Jägern heißt „Birdie Buddy“. Jeder Birdie sucht sich einen (oder wenn er mag auch mehrere) Birdie Jäger, die er unterstütz, und legt zu Beginn der Unterstützung fest, welchen Betrag er für jedes gespielte Birdie spenden möchte. Abgerechnet wird am Ende des Jahres, und natürlich sind die Spenden sogar absetzbar.

Ich bin nun also Birdie Buddy für meinen Trainer Robin Smiciklas, der jedes Jahr auch an einigen Profiturnieren teilnimmt. Nachdem er mir erzählt hat, dass er letztes Jahr dabei auf 12 Birdies gekommen ist habe ich, übermütig wie ich nunmal bin, beschlossen, für jedes von ihm dieses Jahr gespielte Birdie 5€ zu spenden und ihn sogar aufgefordert, bitteschön mindestens 20 Birdies zu spielen, da ich nicht weniger als 100€ spenden möchte.

Was ich ihm nicht gesagt habe: viel mehr muss es aber auch nicht unbedingt werden. Sollte er die 20er Marke also schon früh im Jahr erreichen oder sogar überschreiten muss ich wohl doch noch mal an die Bremsleitungen an seinem Auto ran…

Alles in allem eine sehr schöne Sache, und wer noch nach einer Möglichkeit sucht, Gutes zu tun und dabei sogar Spaß zu haben sollte sich die Seite einfach mal genauer anschauen.